Präventivmedizin

Der Begriff Prävention kommt vom lateinischen „praevenire“, das heißt „zuvorkommen“ und bedeutet in diesem Zusammenhang dem Ausbruch einer Erkrankung durch rechtzeitiges Gegensteuern zuvorzukommen.
Das Erkennen und frühestmögliche Beseitigen von individuellen Risiken, die unbehandelt zu einer Erkrankung führen können, steht hierbei im Vordergrund.
Präventivmedizin ist eine so dringend notwendige wie junge Medizin-Disziplin, da wir alle zunehmend älter werden und dies in möglichst gutem Gesundheitszustand genießen möchten.

Für zahlreiche Erkrankungen bestehen familiär-genetische Belastungen (Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Familie), oder es entstehen Frühsignale (Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen), welche Anlass für eine gezielte Untersuchung sein sollten.

Das persönliche Risiko in bezug auf jede der sogenannten Volkskrankheiten (Herzinfarkt,Schlaganfall, Diabetes, Osteoporose, Demenz und Depression) bestimme ich mit einfachen Kalkulatoren (BIOAGE-System) und einer ausführlichen Anamnese.

Erst dann werden definierte, wissenschaftlich gesicherte und das Risiko anzeigende Parameter aus dem Blut, dem Urin oder dem Speichel untersucht. Über eine Stuhlprobe werden Bakterienkulturen im Darm überprüft, um so frühe Hinweise auf Störungen der Darmflora und des Immunstatus zu entdecken. Häufige Symptome sind hierbei starke Blähungen, Unwohlsein nach der Nahrungsaufnahme, bis hin zu Diarrhoe und Schmerzen.

Eine Ernährungsanalyse gibt Aufschluss über die Aufnahme von wichtigen Nahrungsmitteln und kann mit den ermittelten Laborergebnissen verglichen werden.

Im zweiten Schritt der Behandlung erfolgt dann eine Empfehlung, durch welche Verhaltensänderung, Ernährungsumstellung und mit Hilfe welcher Nahrungsergänzungsmittel die bestmögliche gesundheitliche Stabilität erzielt werden kann.